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   1.12.

   Am 26.November sind alle 29 Teilnehmer der diesjährigen Schülerreise

   wieder gut zurückgekommen. Es hat allen sehr gut gefallen.

    Demnächst gibt es sicher Bilder und einen Bericht.

  Für Januar ist ein Treffen mit DJG Mitgliedern und Reiseteilnehmern geplant.

  Sie können dann direkt Bilder zeigen und von ihren Erfahrungen berichten.

 

 


   

 

 

 

 

 

 


 

Schülergruppe am Myotsu - Ji Tempel in Wakasa - Koku Obama ( Präf. Fukui)  

  Schüleraustausch mit Japan - besondere Eindrücke in Fernost

  Sayonara Winsen – Konnichiwa Japan: Der Schüleraustausch mit Japan des 

  Gymnasiums Winsen ist mittlerweile eine feste Institution. Kürzlich,im

  November 2015, reisten 15 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Schulleiter

  Stefan Schulz sowie den Lehrerinnen Kerstin Kuhn und Sara Speckjohann

  nach Japan, um Land und Kultur dieses fernöstlichen Landes kennenzulernen.

 

  Initiator  für diesen Austausch ist die Deutsch-Japanischen Gesellschaft Winsen 

  (DJG) die seit vielen Jahren enge Kontakte zur japanischen  Präfektur Fukui

  unterhält und pflegt. Zum nunmehr dritten Mal profitierte davon das Gymnasium 

  Winsen, das ihren Schülerinnenund Schülern so eine ganz besondere Form des

  interkulturellen Austausches bieten konnte.

  Besondere Unterstützung erfuhren die Winsener Schüler dabei vom Vorsitzenden 

  der DJG, Bodo Beckedorf, der den Schüleraustausch in direkter Absprache mit 

  dem Gouverneur der Präfektur Fukui, Issei Nishikawa, abstimmte und 

  organisierte und von Peter Stein (Vorstandsmitglied der DJG), der Schüler und 

  Lehrer auf ihrer Reise nach Japan begleitete und dort durch seine Kenntnisse 

  von Land und Leuten eine große Hilfe war.  

  Stefan Schulz, Schulleiter am Gymnasium Winsen, will den Kontakt künftig

  weiter intensivieren. „Der Austausch stellt eine große Chance für die 

  Schülerinnen und Schüler dar. Sie haben die Möglichkeit, ihren Horizont 

  in einem für sie neuen Kulturkreis zu erweitern“, so Schulleiter Schulz.

  Die Nachfrage bzw. das Interesse an dem Schüleraustausch am Gymnasium

  Winsen war entsprechend groß, sodass sich die Schülerinnen und Schüler

  zunächst für die Japan - AG bewerben mussten, um sich dann intensiv

  inhaltlich auf den Schüleraustausch vorzubereiten. 

 

  Zur Reise selbst: nach einer 26-stündigen Anreise in die Küstenstadt Tsuruga am 

  Japanischen Meer wurden Schüler und Lehrer  aus Winsen in der Partnerschule 

  „Tsuruga Highschool“ ausgesprochen herzlich empfangen. Etwa 500 der 850 

  Schüler der Highschool warteten in der Sporthalle der Schule neugierig auf

  die Ankunft der deutschen Gäste. Nach einer kurzen Begrüßungszeremonie 

  wurden alle 15 Schüler jeweils einer japanischen Familie zugeteilt.

  Als Gäste nahmen damit alle 15 Schüler für 10 Tage unmittelbar am Leben

  japanischer Familien teil, ein ganz besonderes Erlebnis für alle.  

  Die verbale Verständigung zwischen den deutschen Gästen und den japanischen 

  Gastgebern erfolgte mit der englischen Sprache, übrigens eine sehr gute 

  Gelegenheit für alle Beteiligten, die erlernte Fremdsprache „Englisch“ 

  praxisbezogen anzuwenden.

  Im Schulalltag waren die Winsener dann vor allem in Englischprojekten gefragte

  Gesprächspartner. Dazu kam ein Kurs in Kalligrafie, bei dem die Schülerinnen 

  und Schüler die Kunst der japanischen Schriftzeichen erlernten. „Insgesamt 

  waren diejapanischen Schülerinnen und Schüler riesig an uns interessiert. 

  Der intensive Kontakt bot natürlich die Möglichkeit, viel voneinander zu lernen“,

  zeigten sich die Lehrerinnen Kerstin Kuhn und Sara Speckjohann begeistert über 

  den offenen und herzlichen Umgang miteinander.  

 

  Ein weiteres Highlight war der Besuch des  Wirtschaftsattache´s der deutschen

  Botschaft in Japan, der für einen Vortrag zum Thema „Europäische Union“

  zur High-School langereist war und sich nach seinem Vortrag vor allen

  850 Schülern der Schule (und den 15 Winsener Gästen) anschließend viel Zeit für

  die Winsener „Delegation“ nahm. 

 

  Aber auch die nähere Umgebung erkundeten die Winsener Gastschüler. So 

  fanden Ausflüge  mit den Gastfamilien statt. Daneben  wurden verschiedene 

  Umweltprojekte, ein Teilchenbeschleuniger, aber auch kulturelle 

  Sehenswürdigkeiten wie Tempel oder ShintoSchreine besucht. 

  Einen besonderen Eindruck hinterließ auch die außergewöhnliche

  Laubfärbung des japanischen Herbstes beim Besuch einer großen Parkanlage.

 

  Der Gegenbesuch aus Japan ist für den Herbst nächsten Jahres geplant. Dann

  heißt es für die japanischen Gastschüler: 

                        Auf Wiedersehen Japan – Hallo Winsen. 


Deutsch-Japanische Gesellschaft Winsen / Luhe
info@djg-winsen.de